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Glaube

Was nach dem Sterben ist und warum ich Angst davor habe kann ich nicht sagen. Ich kann nur daran glauben was passiert und wo ich mich befinde wenn es überhaupt noch ein Wo gibt. Wie sagen was nicht sichtbar und nicht beweisbar ist. Ich glaube, dass ich im Tod ewig fallen werde.

Regie: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Caroline Rohmer | Bühne/Kostüm: Lin Nan Zhang | Regieassistenz: Angelina Stross | Bühnenbildassistenz: Carla-Luisa Reuter | Mit: Annemarie Falkenhain, Sam Michelson

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Wenn ich was anderes machen würde, würde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken

„du kannst dich hier mit allem betüddeln, du kannst ein flitterleben haben, wenn du willst, und das lenkt dich halt von bestimmten dingen ab, und das ist nötig, das braucht der mensch. und wenn er sich immer mit substanz beschäftigen muss und mit dem wesentlichen, ich glaube, dann wird man depressiv.

fehlt das tralala, bist du auf dich zurückgeworfen, und wenn du auf dich zurückgeworfen bist, dann musst du dich entscheiden, bist du jetzt ein schwein oder ein guter mensch. ein schwein kannst du aber nur sein, wenn du gut ausgehn kannst und alles, ein schwein in einer ordentlichkeit, in einer sauberkeit, das gibt es nicht. ein schwein kann nicht früh schlafen gehen. musste aber drüben. eigentlich. von daher muss man da nur ein guter mensch werden. das ist eine furchtbare idee. wahrscheinlich gibt es hier schöne haut und da schöne seelen.“ (Roland M. Schernikau)

Regie: Carolin Millner | Text: Felicia Zeller | Dramaturgie: Janina Zehle | Bühne/Kostüm: Elena Herold | Video: Merlin Heidenreich, Timon Osche | Spieler*innen: Anabel Möbius, Ines Schiller, Oliver Konietzny | Organisation: Sofie-Charlotte ten Brink

Gefördert vom Kulturamt Frankfurt.

Fabrikhörner Kein Trinkwasser!

Im Tal befindet sich eine Quelle. Aus dem Berg ragt ein Rohr, dort plätschert kühles Wasser in ein im Boden versenktes Becken. Der Gastwirt Helmut wird alt. Bier trinkt er keines mehr.

Nach einem Auslandssemester in Warschau kehre ich zurück in gewohnte Umgebungen und finde alte Orte unter neuen Umständen wieder. Im studioNAXOS realisiere ich zwei Arbeiten, die sich mit der Thematik der Verortung auseinandersetzen.
Die Installation „Kein Trinkwasser!“ nimmt Bezug auf die Geschichte des Dorfgastwirts Helmut Volk und vereint in ihrem Aufbau alte Gastwirtschaftselemente mit der Historie einer Quelle.
Das Klangprojekt „Fabrikhörner“ lässt diese wieder in ihrem gewohnten Umfeld einer Industriehalle, der Naxoshalle, auftreten, jedoch in neuer Formation und erweiterter Verwendung.

Installation: Max Brück