Rae Spoon

Die musikalischen Wurzeln des kanadischen Transgender-Sängers Rae Spoon liegen im Country. Schon früh lernte er in der Kirchengemeinde durch Gospels die Musik kennen und sie wurde ihm draußen auf dem Land in der weiten Prärie in einer erzchristlichen Familie als female-to- male Transgender zu einem Zufluchtsort und einem sicheren Raum. Mit Anfang zwanzig begann er als erster queerer Countrysänger durch Kanada zu touren. Im Laufe der Zeit wechseln die Instrumente vom Banjo zur Akustik- und schließlich zur E-Gitarre. Die musikalische Entwicklung geht vom Country-Folk mit Punk- und Indieeinschlag in Richtung moderner Folktronica und macht Rae Spoon zu einem außergewöhnlichen Songwriter und Performer.

Eine Zusammenarbeit von studioNAXOS und knertz shows.

Arty Chock : Money Talks

hörspielsalon
Das Hörspiel basiert auf dem Material der Performance Money Talks – Im Schatten der Türme, die 2014 bei studioNaxos zu erleben war. Die Zuhörer werden Teil einer abgründigen Geschichte, die sie aus der Perspektive der Hauptfigur, einem abgehalfterten Privatdetektiv, durchleben. Zurückgelehnt bei einem Glas Bourbon in der Bar der Naxoshalle führt sie Money Talks auf einen Streifzug durch die Frankfurter „Unterwelt“, geleitet von den Versprechen und Phantasmen des Geldes, auf der Suche nach einer Wahrheit, die sich irgendwo in den Tiefen des Glases zu verlieren droht. Und draußen wie immer: Die nächtliche Stadt. Eine Anhäufung von Schmutz und Unmoral, ein einziger menschlicher Abgrund, so schwarz, dass das Licht der Straßenlaternen und der kalte Glanz der Neonreklame bereits nach wenigen Metern vom Dunkel verschluckt werden.

Idee: Florian Heller – Fassung: Tim Schuster, Lisa Gehring – Mit: Fanti Baum, Sophie Burger, Leon Gabriel, Lisa Gehring, Moritz Gleditzsch, Luka Killer, Eric Lenke, Sophie Osburg, Julia Schade, Christian Schuller, Tim Schuster u.a.

Eine Produktion von Arty Chock und studioNAXOS. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt. Mit freundlicher Unterstützung von Analog Mastering & Recording Tonstudio Frankfurt

Stereo-Talk

»Ich würde gern die Zeit anhalten, denn die Ereignisse haben vor dem Verstehen einen Vorsprung. Eine Geschichte kann nicht von zwei Menschen handeln. Eine Geschichte kann nicht von zwei Welten handeln. Eine Geschichte kann nicht von zwei Klassen handeln. Denn zwei ist schon die Totalität. Ich habe mit dem Fotografieren angefangen, ein Bild ist übrigens zu wenig. Man muss von allem zwei Bilder machen.« [ Harun Farocki. Zwischen Zwei Kriegen ]

Ein Vortrag mit zwei Bildern. Ein Vortrag über zwei Bilder, die das Sehen eines dritten Bildes versprechen. Das Stereo Bild imitiert das Sehen mit zwei Augen. Es imitiert Tiefenwahrnehmung.
Ein Archiv wird vorgestellt. Das Archiv enthält jeweils zwei Bilder vom wichtigsten Tagesereignis der Welt und der Sonne.

Von/mit: Helen Brecht (Konzept, Text, Regie) === Ivo Eichhorn (Performance) === Tanja Kodlin (Raumgestaltung) === Kristin Gerwien (Sound/Musik) === Patrick Faurot (Voice of NASA) === Carolin Millner / Janina Arendt (Projektbegleitung)

Es wird gewesen sein

Anfang 2016 eröffnet das Museum Frieder Burda die Ausstellung GERHARD RICHTER.BIRKENAU. Das besondere an Richters Bildern: es sind abstrakte Bilder, hervorgegangen aus Übermalungen von Fotos, die ursprünglich als Beweisfotos für die Massenvernichtung durch die Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau geschossen wurden.
In ES WIRD GEWESEN SEIN führen 6 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren ein Bildergespräch über die Birkenau-Bilder von Gerhard Richter. Kann ein abstraktes Bild ein Zeugnis für etwas sein? Was erwarten wir von einem Bild über Auschwitz? Und welche Form, welche Bilder brauchen wir für die Erinnerung der Zukunft?
Von und mit Anne Groß, Dami Adeniyi, Lilian Strub, Neala Patterson Paula Weihrauch, Solveig Kolletzki.
Konzeption: Daniel Schauf, Bettina Földesi | Regie: Daniel Schauf | Regie-Assitenz: Karlotta Hölzlwimmer
Eine Produktion von DRITTMITTEL PRODUKTIONEN und studioNAXOS.

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MENGE

„Ich habe das Wasser gesehen, und mein Gesicht war im Wasser. Ich bin ins Wasser gestiegen. Ich war Wasser. Es wurde Winter und die Grenze zwischen Land und Wasser verschwand. Alle Grenzen verschwanden im Weiß. Ich habe gesehen, wie die Grenzen im Weiß weiß werden.“
Die Menge vergreift sich an allgemein etablierten Distanzen, die für alle sichtbar sind und überall gelten. – Nachbarn sein. Ohne Helden und Hierarchien. Sich anschließen, abtauchen, geschützt sein, schuldig sein, loslösen an den Rändern.

Performance: Annemarie Falkenhain, Gal Fefferman, Bettina Földesi, Sam Michelson
Regie: Simon Möllendorf
Dramaturgie: Caroline Rohmer
Raum: Lin Nan Zhang
Regieassistenz: Angelina Stross

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Abschlussinszenierung

Jan Philipp Stange inszeniert seinen Abschluss an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Von und mit Juliana Cuellar Parra, Leonhard Dering, Jakob Engel, Josephine Hans, Shayan Horiat, Ranim Al Malat, Jonathan Penca, Willy Praml, Thea Philine Richter, Hannes Schäfer, Annegret Schlegel, Johannes Schmidt, Friederike Thielmann uvm.

Im Rahmen des Kongresses „Theater als Kritik“ der Gesellschaft für Theaterwissenschaft

The Living Theatograph

hr werdet Bilder sehen, die meisten schwarz-weiß und stumm — nicht, weil die Welt je so gewesen wäre, aber Bilder sind schließlich Bilder.

Von Jacob Bussmann und Rahel Kesselring

Gefördert von der Hessischen Theaterakademie.
Im Rahmen des Kongresses Theater als Kritik der Gesellschaft für Theaterwissenschaft.