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Rot oder Tot 4

Wenn es die Idee nicht schon gäbe, hätte ich sie gehabt.

Die Deutsche Demokratische Republik bereitet sich auf ihren 40. Geburtstag vor und so manch eine*r sehnt sich nach ein wenig Wind of Change. Während die Jugend den Underground für sich entdeckt und tägliche Ausreisewellen über die ungarischen und tschechischen Grenzen das Land verlassen, tritt ein beherzter Kommunist aus dem Westen den Weg in die Gegenrichtung an – nach L.
Die Protagonist*innen von ROT ODER TOT treten zusammen mit ihrem Publikum die Zeitreise in die 80er Jahre der DDR an und treffen auf zerrissene Herzen und ein Land in Aufbruchstimmung.
Bleiben oder gehen? Ist die DDR noch zu retten? Soll sie überhaupt gerettet werden? Und welche Alternativen gibt es zum realexistierenden Sozialismus?
Das sind die Fragen der Stunde.

Alle Teile von ROT ODER TOT funktionieren auch als eigenständiger Theaterabend ohne Vorkenntnisse der bisherigen Episoden.

Mitwirkende
Regie: Carolin Millner | Bühne: Morgenstern & Wildegans | Dramaturgie | Theresa Selter | konzeptionelle Beratung: Fee Römer | Kostüm: Maylin Habig | Film: Teresa Hoerl | Regieassistenz:  Ivana Mitric | Presse: Nina Koch

Spieler*innen: Magdalena Wabitsch | Florian Mania | Johanna Miller

Die Produktion entstand in Kooperation mit studioNAXOS. Ermöglicht wurde das Projekt durch das Kulturamt Frankfurt am Main, dem Ministerium für Kunst und Wissenschaft des Landes Hessen, der Bundeszentrale für politische Bildung und flausen-young artists in residence.

Carolin Millner: www.caromillner.com

Roter_Stern_Chor

Roter Stern Chor

Den „Roter Stern Chor“ gibt es inzwischen ganze vier Jahre. Dieses Jubiläum ist nun Anlass für eine feine Repertoire-Show. Über die Jahre haben sich schließlich vielfältige Lieder aus Arbeiter*innen- und Freiheitsbewegungen sowie Protestsongs angesammelt. Entsprechend werden Stücke unterschiedlichster Stile und Themen aus verschiedenen Epochen dargeboten und einleitend in ihren jeweiligen historisch-politischen Kontext eingeordnet. Der Chor lädt anschließend dazu ein, mit Bier und Limo anzustoßen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

Der „Roter Stern Chor“ ist ein politscher Laienchor. Das Politische spiegelt sich nicht nur in der Wahl seiner Stücke und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesen, sondern auch in seinen hierarchie-kritischen Strukturen wieder. Und so arbeitet die Gruppe in ihren Proben nicht nur an Partituren und Dynamik, sondern auch fortwährend an ihren Arbeitsweisen. Was bei alledem herauskommt, kann nun am 06. Juli angehört und angesehen werden.

weary

In weary, three dancers give up on the vertical in favour of the horizontal. Shifting, turning and waiting, their bodies asks for the right to remain unfixed, to speak as no one.

Concept and choreography: Else Tunemyr. By and with: Catalina Insignares, Else Tunemyr, Zuzana Žabková. Dramaturgy: Henrike Kohpeiß, Carolina Mendonça. Support: Kulturamt Frankfurt, Hessische Theaterakademie.

Henrike Kohpeiß, Catalina Insignares, Carolina Mendonça, Else Tunemyr and Zuzana Žabková met during their studies for the MA in Choreography and Performance at the Institute for Applied Theatre Studies in Giessen, Germany. They keep the structure of their collaboration purposefully unfixed, and together and with others they develop various work, affections and affiliations.