Foto: Florian Krauss

CHÖRE DES SPEKULATIVEN

4., 5. Dezember 2021

Im antiken Drama war der Chor zentrales Element auf den Theaterbühnen – er fand seinen Platz zwischen den Protagonistinnen und dem Publikum. Mit dem Theater der Neuzeit verschwand er tendenziell von den Bühnen und mit ihm die kommentierende oder infragestellende Stimme des Kollektivs. "Chöre des Spekulativen" mutmaßt, was der Chor zu den Texten und Szenen der Neuzeit zu sagen, wie er sich zu ihnen verhalten hätte, wäre er nicht von ihnen ausgeschlossen worden: Wie hätte er sich positioniert zum Theater des Barock, zum Theater der Aufklärung, wie zum Theater der Nachkriegszeit? Wie hätte er diese Szenerien, die zumeist das Individuum ins Zentrum stellen, kommentiert, wie sie konterkariert, wie hätte er ihnen beigewohnt? "Chöre des Spekulativen" lädt ein zur Begegnung mit einem Chor, der sich spekulativ-retrospektiv wesentlichen Stationen der Theatergeschichte annähert. Autorinnen aus China, der Türkei, Marokko, Griechenland und Deutschland schreiben nachträglich chorische Stimmen in stilbildende Szenen des "westlichen Kanons" hinein und perspektivieren sie dadurch neu. In einer szenischen Installation werden die Zuschauer*innen Teil einer mobilen Gemeinschaft, die ihre Perspektive(n) stetig neu wählen kann.

Mit Texten von Ebru Nihan Celkan, Karima El Kharraze, deufert + plischke, Zhu Yi, Björn SC Deigner, Antigone Akgün, Sophokles, Molière, Samuel Beckett, William Shakespeare, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller

Regie: Sebastian Blasius | Dramaturgie: Dirk Baumann | Raum: Mark Lammert | Licht: Jakob Boeckh | Assistenz: Leonie Hahn | Mit: Alexandra Finder, Fabian Hagen, Berit Jentzsch, Francesco d’Amalio, Brigitta Schirdewahn, Maria Helgath | Foto: Florian Krauss

Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds, Kunststiftung NRW, Stadt Köln, NRW Landesbüro freie darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

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ERFOLG III: SIEGBERT – DAS VOLK SIEHT NICHTS

Premiere: 26. November 2021
Weitere Vorführungen: 27., 28. November 2021 + 3., 4., 5. Dezember 2021

Als Grundlage der Romanvorlage Lion Feuchtwangers nimmt die ERFOLG-Trilogie von ELEGANZ AUS REFLEX die Zeit der zwanziger Jahre unter die Lupe.

In ERFOLG I: JOHANNA – GEBOREN, UM LIEBE ZU GEBEN? beschäftigte sich die Gruppe ELEGANZ AUS REFLEX mit der Figur Johanna Krain und dem Verhältnis von politischen Systemen zur gesellschaftlichen Stellung von Frauen. Mit ERFOLG II: OTTO – WER REINKOMMT, IST DRIN betrachteten sie die herrschende Seite und das damit einhergehende Selbstverständnis der (damaligen) Machthaber. Wo Johanna Krain für das Auflehnen und den Kampf gegen ein repressives System stand, da war der Bayerische Justizminister Otto Klenk sein Vertreter. Siegbert Geyer nun ist das Gegenstück zu Otto Klenk. In ERFOLG III steht damit eine Figur im Mittelpunkt, die sich immer als Teil der Gesellschaft empfand, sich nun aber eingestehen muss, dass sie sich darin getäuscht hat.

Die Auseinandersetzung mit seiner Figur ist eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Assimilation. Wo und wie war Antisemitismus schon immer vorhanden und akzeptiert? Wie war seine Steigerung zu spüren und zu erfahren? Wie lange hofften Betroffene nicht gemeint zu sein oder dachten auch, nicht zu den Adressierten zu gehören?
Um unsere Gegenwart mitgestalten zu können, müssen wir unsere Vergangenheit kennen.

Auch der dritte Teil ist ein abgeschlossener Theaterabend und ohne Vorkenntnisse der Teile 1 und 2 verständlich.

Regie: Carolin Millner
Bühne und Kostüm: Maylin Habig & Nils Wildegans
Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Spieler: Florian Mania
Foto: Robert Schittko

Eine Produktion der ELEGANZ AUS REFLEX GbR in Kooperation mit studioNAXOS. Gefördert vom Kulturamt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Naspa Stiftung. ELEGANZ AUS REFLEX wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main mehrjährig institutionell gefördert.

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Ausstellung: RESEARCH ON UNSTABLE GROUND

13., 14. + 27., 28. November 2021

Das mehrmonatige Projekt RESEARCH ON UNSTABLE GROUND erforschte den Sumpf als monströse Landschaft des Anthropozäns sowie das Live Action Role Play (LARP) als kollektive Sympoesis. RESEARCH ON UNSTABLE GROUND beinhaltete einen mehrmonatigen Lesekreis mit Texten zur Thematik des Anthropozäns, Workshops zu kollektivem Worldbuilding und LARP-Charaktererschaffung und endete in einem Live Action Role Play im künstlichen Sumpf der Frankfurter Sumpffestspiele im August 2021 in der Naxoshalle.

Die Ausstellung ist eine Dokumentation, die einen kurzen Einblick in das LARP gibt, sowie über Objekte und Texte, die im Prozess entstanden sind, zum Beispiel die Charaktersheets der Figuren. In der Ausstellung bekommt man nicht das LARP selbst zu sehen. Denn LARPen verweigert sich der Idee, dass alles, was von Wert ist, einem Außen, einem Publikum sichtbar gemacht werden kann, sondern glaubt dran, dass man sich eigentlich selbst hineinbegeben muss.

Initiiert von ScriptedReality

Von und mit: Rodrigo Andreolli, Tilman Aumüller, Ana Berkenhoff, Helena Eichler, Milena Fredricks, Liesa Harzer, Greta Katharina Klein, Christia Kramer, Jule Kriesel, Anna Lublina, Thomas Meckel, Katharina Olt, Laura Pföhler, Lèna Ramonè, Arne Salasse, Ruth Schmidt, Leena Schnack, Laura Stellachi, Leah Schultze, Zuzana Zabkova, Simon Zeller.

Konzept: Tilman Aumüller, Ruth Schmidt, Arne Salasse
Set design des LARPs: Alicja Wysocka; Assistenz: Deborah Nerlich
Beratung und Workshops: Nina Runa Essendrop, Kristof Trakal
Produktionsleitung: Greta Katharina Klein; Dokumentation: Zuzana Zabkova
Unterstützung: Lèna Ramonè, Helena Eichler, Felix Schwarzrock, Jim Schwartz
Besonderen Dank an das Ziegel und Klinkerwerk Franz Wenzel GmbH & Co KG für die Bereitstellung des Tons; Dank an: Bernhard Siebert, Will Osmond, das Team studioNAXOS, Angewandte Theaterwissenschaften Gießen, Philipp Schulte, Friederike Thielmann & Jacob Bussmann.

In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und studioNAXOS. Gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

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Extreme Love im Wohnzimmer am Ende der Welt

Premiere: 12. November 2021
Weitere Vorstellungen: 13., 14. November 2021

Hyper-Sensible Performance-Installation mit elektronischer Musik von neco_nart

Neco_Nart suchen in ihrer neuen Arbeit nach einem anderen sinnlichen Zusammenl(i)eben mit allen, wirklich allen Lebenden in und um uns herum. Sie haben dazu einen wandelbaren Spiegelraum gebaut, der unendlich viel Platz verspricht. Gerade genug Platz, um den wahnwitzigen Versuch zu wagen, die Erde im Ganzen nach Hause zu holen.

In einer multimedialen Installation aus weltweit verstreuten Bildern und Klängen ertönt die Stimme einer Zurückgezogenen, die danach fragt, wie man in Ruhe leben und lieben kann, wenn sich immerzu alles ändert. Selbst der Körper ist nicht mehr der eigene, wenn Darmbakterien unsere Entscheidungsfähigkeiten und Zucker unsere Freiheit beeinflusst und mehr menschliche als nicht-menschliche Zellen in uns existieren. Aber genau dort im Bauchhirn, wo man sonst zu bestimmten Zeiten Schmetterlinge spürt, finden sich Spuren einer hoffnungsfrohen Liebe zwischen Makro- und Mikrowelt.

Mit bis zu 15 Besucher*innen folgt man diesen Spuren einer polyamorösen Beziehung, die seit Jahrmillionen überall gelebt wird - in den Meeren, in den Wüsten, im Erdinneren und auch in unseren Körpern. Während sich die wohl älteste Liebesgeschichte entwickelt, trifft man auf sensible Schwellenereignisse, kaum wahrnehmbares Licht und Klänge, die sich beinahe dem Ohr entziehen, um dann mit einer Klangwelt zu kollidieren, die das tönende Universum verspricht.

Gemeinsam mit der Erzähl-Stimme befindet man sich bald in einem zunehmenden Wechselverhältnis mit den kaum noch unterscheidbaren Kleinst- und Großwelten. Eigene Field-Recordings aus der häuslichen und außerhäuslichen Umgebung verweben sich mit Public-Domain-Recordings - von Brutgesängen aus Neuseeland, über das Eis der Arktis bis zu unterirdischen Höhlenbewohner*innen. Entlang einem feingliedrigen Gewebe aus ASMR (körperlich spürbare Berührung durch Töne), Soundscaping und granular-synthetischen Prozessen entwickelt sich langsam eine psycho-akustische Wanderung bis in den menschlichen Körper hinein. Symbiotic Body. Symbiotic World.

neco_nart sind während Extreme Love : Björn Fischer, Laura Robert
Produktionsleitung und Outer-Eye: Jonathan Kirn
Live-Elektronik: Richard Millig

Extreme Love im Wohnzimmer am Ende der Welt entstand in Kooperation mit studioNAXOS. Gefördert vom Musikfonds e.v. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der FAZIT-Stiftung, sowie dem Bistum Limburg.

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Good Night

Wiederaufnahme
29., 30., 31. Oktober 2021

ZUM LETZTEN MAL

Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag - in diese Nacht verabschieden wir uns. Von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.

Regie: Jan Philipp Stange. Mit Judith Altmeyer, Daniel Degeest, Lukas Deuschel | Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel | Produktion: Alessia Neumann, Carmen Salinas | Ausstattungsassistenz: Tobias Rauch, Kim-Lotte Stöber | Bühnenassistenz: Lukas Deuschel

Eine Produktion von Stange Produktionen in Zusammenarbeit mit studioNAXOS, mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt. Stange Produktionen wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main institutionell sowie vom Fonds Darstellende Künste mehrjährig gefördert. Infos -> www.janphilippstange.com

© Stange Produktionen in Zusammenarbeit mit studioNAXOS. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt.

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Ausstellung: Naturtheater Naxos / Living with Ruins

29., 30., 31. Oktober 2021

Das Naturtheater Naxos ist eine seit Herbst 2020 andauernde Projektreihe in der Frankfurter Naxoshalle auf der Suche nach nachhaltigen Wegen des Theatermachens, welche die Avantgarden der Städteplanung, der Architektur und der Kunst zusammenbringen. Es begreift sich als eine Gesprächs- und Denkeinladung. Wie wollen und können wir angesichts der sich drastisch verändernden Umwelt in den urbanen "Ruinen des Kapitalismus" unser öffentliches städtisches Leben neu gestalten? Wir glauben, dass Kulturinstitutionen hier mehr Verantwortung übertragen werden sollte. Als Orte des öffentlichen Lebens haben sie die Möglichkeit, Menschen an der sozialen und klimagerechten Mitgestaltung der städtischen Öffentlichkeit zu beteiligen. Weitere Infos auf unserer Naturtheater-Seite.

Living with Ruins

Umgeben von Ginkgo-Bäumen bietet ein mobiler Pavillon in der Naxoshalle mit einem Sitzkreis aus Strohballen bis zu 50 Menschen die Möglichkeit, an Performances, Panels, Workshops und Vorträgen zum Klima- und Nachhaltigkeitsdiskurs teilzunehmen und Theater neu zu denken und zu verhandeln. Ganz im Sinne der Biologin Donna Haraway, die betont: “wir werden miteinander oder wir werden gar nicht” - wir machen oder schauen nicht länger nur Theater: Wir werden Theater. Im Pavillon ausgestellt ist ein Architekturmodell der Naxoshalle als eine Vision eines Naturtheaters. Kern dieses Modells ist die Renaturalisierung der Halle in Form eines ganzflächigen Gartens. Zur Ausstellung erscheint ein Booklet u.a. mit Texten von Hauke Ohls, Anna Pomyalova, Manuela Mehrwald und Jakob Engel. Ein Gespräch zwischen François Vadepied von Wagon-Landscaping und Architekt Arthur de Buren komplettiert die Publikation. Auf der Webseite www.naturtheaternaxos.de finden sich viele weitere Infos zu dem Projekt. „Living with Ruins“ wird insbesondere gefördert vom Neustart-Programm #takeplace des Fonds Darstellende Künste. Blog-Beitrag: https://www.fonds-daku.de/fonds-blog/nachhaltige-zukunft-fuer-eine-ruine/


Künstlerische Leitung: Jakob Engel
Künstlerische Co-Leitung: Jan Philipp Stange
Konzept: Arthur de Buren, Jakob Engel, Manuela Mehrwald
Bühnenbild: Arthur de Buren
Technische Leitung: Nils Wildegans
Koordination und Öffentlichkeitsarbeit: Dörthe Krohn
3D Animation: Stefan Klosterkötter
Assistenz: Ina Trenk

Redaktion: Manuela Mehrwald
Lektorat: Jeanne Eschert
Design: Studio Laurens Bauer
Illustration: Anton Engel

Ein Projekt von studioNAXOS in Kooperation mit dem Theater Willy Praml und NAXOS. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Akzeptanz

Jeanne Eschert sprach am 29. Oktober nach der Aufführung von GOOD NIGHT mit einer Person aus dem Publikum.

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Walk: Daydreaming the Archive

15., 16., 17. Otober 2021

Ein performativer Spaziergang durch Frankfurt am Main, geführt von Postmigrant*innen.
Startpunkte: Bornheim, U-Bahn Höhenstraße, U Höhenstrasse, Ausgang Berger Straße/ Höhenstrasse/ Habsburgerallee/ Saalbau Bornheim. Dauer ca. 3 Stunden.

Der Spaziergang führt durch eine affektive Kartografie der Stadt, die sich zwischen verlorener und wiedergewonnener Orientierung bewegt: von Kindheitserinnerungen an den Krieg in Bosnien bis zu einer Hommage an die Heimatstadt Buenos Aires durch Operngesang auf den Straßen von Bornheim, von der Wiederholung der in verschiedenen Breitengraden mehrfach gegangenen Schritte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bis hin zu Soundscapes, die von verlorenen, gescheiterten oder erwarteten Fotografien aus Familien- und Stadtarchiven sprechen.

Daydreaming the Archive ist eine (un)mögliche Zusammenarbeit einer Gruppe von Künstler*innen und Postmigrant*innen, die sich aufgrund der Pandemie und den Arbeitsbedingungen nicht als Gruppe treffen können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt untersuchen sie, wie Tagträume einen Ort in einem urbanen Raum schaffen, wie dislozierte Erinnerungen andere Formen des Bewohnens der Stadt hervorbringen und wie Postmigrant*innen zu Reisenden in ihrer eigenen Stadt werden.

Initiiert und choreographiert von einer Gruppe postmigrantischer Künstlern*innen, die sich am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen kennenlernte: Olga Popova, Felipe Dos Santos, Bárbara Galego und Diana De Fex. Abwechselnd übernehmen sie die Rollen von Moderatoren, Choreographen und Pädagogen und arbeiten mit sechs anderen Postmigrant*innen zusammen, darunter zwei Opernsänger, ein Amateurfotograf und Gärtner, eine NGO-Mitarbeiterin, eine Mutter und Eventmanagerin und ein Plastikflaschen-Recycler: Sol Crespo und Walter Castillo, Debo Seabra, Khabeer Singh, Dajana Kubat, und bergie (gesprochen ber-hy). Mit der dramaturgischen Unterstützung von Alice Nogueira und Maria Tsitroudi sowie vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft.

Projektinitiatorin: Diana De Fex
Co-Choreograf*innen und Fazilitator*innen: Olga Popova, Felipe dos Santos, Barbara Galego, Diana De Fex
Mitwirkende Teilnehmer*innen: Khabeer Singh, Debo Seabra, Dajana Kubat, Sol Crespo, Walter Castillo, und Bergie (gesprochen ber-hy)
Dramaturgie-Forschungsphase: Alice Nogueira
Dramaturgie Produktionsphase: Maria Tsitroudi
Mediator: Robert Klement
Filmteam: Khabeer Singh, Arnab, Luis Tutalcha, Tracey Parsons, Agni

Produktionsmanagement-Beratung: Carmen Salinas
Website Design: Evelyn Rodriguez
Plakat-Bild: Laura Bernhardt
Webseiten-Bild: Olga Popova
Logo Design: Fabián Andrés Franco Márquez

Als Dokumentation und fortlaufendes Archiv entsteht bis November 2021 die Site: daydreamingthearchive.com

In Kooperation mit studioNAXOS, unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz, das Kulturamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) der Stadt Frankfurt am Main, die Hessische Theaterakademie (HTA), die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) und das ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main.

Geborgenheit

Jeanne Eschert sprach am 15. Oktober nach dem Audiowalk DAYDREAMING THE ARCHIVE mit einer Person aus dem Publikum.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das studioNAXOS ist ein freies Produktionshaus in der Naxoshalle, das zeitgenössische, darstellende Kunst zeigt. Es bildet mit ungefähr 50 Spielterminen im Jahr die Vielfalt der jungen, freien Szene Frankfurts ab.

Zum schnellstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine versierte Unterstützung für unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Umfang: Freie Mitarbeit mit variierendem Arbeitsaufwand mit durchschnittlich 8h/Woche.

Arbeitszeitraum: Ab sofort, zunächst befristet bis Ende 2021, ggf. Fortsetzung der Zusammenarbeit 2022 ff.

Bewerbungsfrist: ab sofort.

Zu den Aufgaben gehören:
• Planung der PR und Abstimmung mit den Produktionen
• Pflege des Presseverteilers, Aussendung der Mitteilungen und Kommunikation mit den Medienvertreter*innen
• Newsletter, Social Media
• Pflege der Homepage
• Redaktion und Organisation der Werbematerialien (Plakate, Flyer etc.)
• Organisation der Verteilung der Werbematerialien
• Dokumentation und Pressespiegel

Wir freuen uns über Bewerber*innen mit folgenden Qualifikationen:
• Ausgeprägter Sinn für Organisation, Kommunikation und Koordination
• Teamfähigkeit und Eigeninitiative
• Erfahrungen aus der Praxis im Bereich der freien darstellenden Künste
• Erfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
• Talent für die Koordination anderer Menschen
• Deutsch perfekt in Wort und Schrift, Englisch sicher
• Interesse an den darstellenden Künsten und Vergnügen an der Arbeit in und mit der freien Szene

Wir streben an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt auch in unserem Team widerspiegelt und begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Vertreter*innen marginalisierter Perspektiven. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird unsererseits gewährleistet. Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellten behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen.

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen ohne Foto (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse oder vergleichbare Unterlagen) zu Händen von Nils Wildegans an info@studionaxos.de.

RESEARCH ON UNSTABLE GROUND. Live Action Role Play (LARP) & Reading Group

Reading Group: Juni & Juli 2021
LARP: 7. August 2021, im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele

Wie mit dem Sumpf umgehen? Wie von ihm lernen? An den Rändern der Städte und Ebenen liegt ein Ort, weder Wasser noch Land: der Sumpf. Seine Kreaturen sind bedrohlich, was er berührt verrottet oder wird für Jahrhunderte konserviert. Aber wer lernt, sich im Sumpf zu bewegen und Teil von ihm zu sein, für die wird ist er ein Ort überraschender Verwandtschaften und ein Rückzugsort vor den Bewohnerinnen des festen Lands.
RESEARCH ON UNSTABLE GROUND versammelt Parabiologinnen, Schamaninnen und Geologen, Aliens, Künstlerinnen und Terraformer, Sumpfmonster und andere Spezialistinnen der Swampiness für ein gemeinsames Zusammentreffen im Sumpf und erforscht den Sumpf als monströse Landschaft des Anthropozäns sowie das LARP als kollektive Sympoiesis.

Initiiert von ScriptedReality

von und mit Rodrigo Andreolli, Tilman Aumüller, Ana Berkenhoff, Helena Eichler, Milena Fredricks, Liesa Harzer, Greta Katharina Klein, Kristina Kramer, Jule Kriesel, Anna Lublina, Thomas Meckel, Katharina Olt, Laura Pföhler, Léna Ramoné, Arne Salasse, Ruth Schmidt, Leena Schnack, Leah Schultze, Laura Stellacci, Zuzana Zabkova, Simon Zeller

Konzept: Tilman Aumüller, Ruth Schmidt, Arne Salasse
Set design: Alicja Wysocka
Assistenz: Deborah Nerlich
Beratung und Workshops: Nina Runa Essendrop, Kristof Trakal
Produktionsleitung Greta Katharina Klein
Dokumentation: Zuzana Zabkova
Technik: Jim Schwarz, Arne Salasse
Unterstützung bei der Durchführung des LARPs: Helena Eichler, Léna Ramoné, Felix Schwarzrock
Besonderen Dank an das Ziegel- und Klinkerwerk Franz Wenzel GmbH & Co KG für die Bereitstel-lung des Tons
Dank an: Bernhard Siebert, Will Osmond, das Team studioNAXOS, Angewandte Theaterwissen-schaft Giessen, Philipp Schulte, Friederike Thielmann & Jacob Bussmann

In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und studioNAXOS. Gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Produktionsleitung im Künstlerischen Betriebsbüro

Das studioNAXOS ist ein freies Produktionshaus in der Naxoshalle, das zeitgenössische, darstellende Kunst zeigt. Es bildet mit ungefähr 50 Spielterminen im Jahr die Vielfalt der jungen, freien Szene Frankfurts ab.

Umfang: Freie Mitarbeit mit variierendem Arbeitsaufwand mit durchschnittlich 15h/Woche.

Arbeitszeitraum: Präferierter Arbeitsbeginn 15. September 2021, zunächst befristet bis Ende 2021, ggf. Fortsetzung der Zusammenarbeit 2022 ff.

Bewerbungsfrist: ab sofort bis 31. August 2021.

Zu den Aufgaben gehören:
• Übernahme der organisatorischen Vorbereitung und Durchführung der geplanten Veranstaltungen
• Enge Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Leitungsteam
• Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
• Vorbereitende Buchführung und Kommunikation mit dem Steuerbüro
• Haushaltsplanung und Abrechnung mit Förderern
• Disposition der Räumlichkeiten und organisatorische Betreuung der künstlerischen Prozesse
• Vertragsgestaltung
• Fundraising und Antragstellung
• Dokumentation, Verfassen von Sachberichten

Wir freuen uns über Bewerber*innen mit folgenden Qualifikationen:
• Ausgeprägter Sinn für Organisation, Kommunikation und Koordination
• Teamfähigkeit und Eigeninitiative
• Erfahrungen aus der Praxis im Bereich der freien darstellenden Künste
• Erfahrungen im Bereich Produktionsleitung und Öffentlichkeitsarbeit
• Talent für die Koordination anderer Menschen
• Deutsch perfekt in Wort und Schrift, Englisch sicher
• Interesse an den darstellenden Künsten und Vergnügen an der Arbeit in und mit der freien Szene

Wir streben an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt auch in unserem Team widerspiegelt und begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Vertreter*innen marginalisierter Perspektiven. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird unsererseits gewährleistet. Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellten behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen.

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte ab sofort mit den üblichen Unterlagen ohne Foto (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse oder vergleichbare Unterlagen) zu Händen von Nils Wildegans an info@studionaxos.de.

Fachkraft für Veranstaltungstechnik (w/m/d)

Die Naxoshalle ist das größte freie und selbstverwaltete Theater Frankfurts, das seit über 20 Jahren zu den profiliertesten freien Theatern in Hessen gehört. Mit Theaterinszenierungen, Performances, Kino und Konzerten, bieten wir an durchschnittlich 180 Tagen im Jahr ein vielfältiges Programm. NAXOS besteht aus den vor Ort tätigen Künstler*innen und Institutionen (Theater Willy Praml, studioNAXOS u.A.) Die Trägerschaft wird ab 1.1.2022 beim Verein NAXOS e.V. liegen und liegt zur Zeit beim Verein Kulturelle Erziehung e.V.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, uns in unserer Arbeit nachhaltig allen Altersgruppen, Schichten und vor allem interkulturell zu öffnen – in Bezug auf Programm, Publikum und Personal.

NAXOS sucht ab sofort eine
Fachkraft für Veranstaltungstechnik (w/m/d).
Vollzeit (40h/Woche)
Vergütung brutto jährlich: 35.266,92 (angelehnt an TVöD)

Ihre Vorrausetzungen
• Abgeschlossene Berufsausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder vergleichbare Ausbildung
• uneingeschränkte körperliche Eignung sowohl auf Gerüsten zu arbeiten, als auch schwere Arbeiten verrichten zu können, die in Belastungsspitzen auftreten

Wir bieten:
• ein nettes Team
• ein kreatives, abwechslungsreiches Arbeitsumfeld
• umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten (im Zuge der Neustrukturierung des Betriebs)
• flexible Urlaubszeiten
• Nebentätigkeiten sind grundsätzlich möglich

Anforderungen
Ihre Aufgaben als Veranstaltungstechniker*in sind unter anderem:

• Auf– und Abbau von Bühnen und veranstaltungstechnischen Einrichtungen
• Aufbau und Steuerung beleuchtungstechnischer Einrichtungen
• Aufbau und Steuerung tontechnischer Einrichtungen
• Selbstständige Betreuung der Proben und Vorstellungen

Wir erwarten:
• Interesse am Theater, sowie die Bereitschaft, sich auch mit künstlerischen Ideen auseinanderzusetzen
• Bereitschaft zu flexiblen Diensten (Sonn-, Feiertags- und Abenddienste)
• Selbstständiges und sorgfältiges Arbeiten
• Zuverlässigkeit, Sicherheitsbewusstsein und Teamgeist
• Sicherer Umgang mit Lichtpulten und Tonpulten

Die Probezeit beträgt 4 Monate.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 31.08.21 an:
Theater Willy Praml
-NAXOS-
Waldschmidtstr. 19
60316 Frankfurt
oder gerne auch digital an: naxos@naxos-frankfurt.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte unter Angabe einer Rückrufnummer per Email an Herrn Nils Wildegans: n.wildegans@naxos-frankfurt.de
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Kostengründen Ihre Bewerbungsunterlagen leider nicht zurücksenden können. Daher empfehlen wir Ihnen, keine Bewerbungsmappen zu verwenden und lediglich Kopien einzureichen. Die Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.

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Panic Noon

Im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele
Premiere 31. Juli 13 Uhr, weitere Termine 1. August 13 und 17 Uhr

Die Sonne steht hoch, die Schatten sind kurz. Richtungslos vergeht die Zeit nur langsam. Der Mittag ist eine kritische Passage, seine Rolle als eindeutiger Orientierungspunkt zweifelhaft. Trägheit breitet sich aus, die Gedanken driften ab — Denken ist wetterfühlig und an Arbeit ist nicht zu denken. Aber weil auch der Schlaf und seine Unwägbarkeiten bedrohlich wirken, gibt es keine Siesta. Stattdessen sind Dämonen hörbar, die vom Unbehagen singen, vom Überdruss und von dumpfer Beklommenheit.

Musik, Performance, Bild: Jacob Bussmann, Kostüm: Chiara Marcassa, Ton: Rupert Jaud, Choreografie: Hanna Steinmair, Dramaturgie: Henrike Kohpeiß, Outside Eye: Rahel Kesselring, Outside Ear: Barbara Borgir

Das Projekt wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Geprobt im Z — Zentrum für Proben und Forschung, ein Raum von ID_Frankfurt e.V und Werkstatt – a project space, initiated by Work of Act in collaboration with Joblinge at Danzig am Platz.

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Temporal Object #3: Future Technology

Im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele

30. Juli (Premiere) und 31. Juli 2021, jeweils 17 Uhr bis 20 Uhr

Wie erfindet man die Zeit (neu)? Wie erfindet man Zeremonien – wozu die jamaikanische Schriftstellerin und Philosophin Sylvia Wynter einlädt – um die Wahrnehmung zu entkolonialisieren? Die Tanz-Performance Future Technology erkundet die Schwellen von Landschaft und Performance, Theorie und Therapie. Sie arbeitet an Netzwerken, in denen Performance nichts Individuelles ist, sondern das Ergebnis kollektiver Wechselwirkungen, die das Selbst destabilisieren. Future Technology arbeitet mit der Kraft der Passivität. Sie untersucht Prozesse, bei denen sich Geist und Körper öffnen und gleichzeitig in sich zusammenfalten. Mikroskopische Landschaften, die zum Andersblicken einladen. Eine Zusammenkunft.

Von und mit: Osamu Shikichi, Bruno Moreno, Benjamin Karim, Bertrand, Lisa Strozyk, Dan Kwon, Jackson Beyda, Lena Appel, Amina Szecsödy, Luis Garay, Gry Tingskog, Finn Leon Cam, Gabrielle Rendina Catani, Hemansingh Lutchmun; Dramaturgie: Lena Appel, Amina Szecsödy, Luis Garay; Mitwirkung: Gry Tingskog; Sound: Carlo Marchetti , Produktion: Nina Nadig, Mentor*innen: Bojana Kunst and Gerald Siegmund, Konzept, Bild: Luis Garay

Eine Kooperation von Luis Garay, studioNAXOS und dem MA CUP Choreography and Performance, ATW Institute, im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA), gefördert von der Werkstatt Frankfurt.

Unterhaltung

Philipp Scholtysik sprach am 29. Juli nach der Aufführung von 6,5 Heldentode mit einer Person aus dem Publikum.

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6,5 Heldentode

Im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele
Premiere: 29. Juli, weitere Aufführungen 1. und 6. August, jeweils 21 und 22 Uhr.

Wie stirbt eine Heldin? Wie zeigt sich Heldenhaftes in der Darstellung epischer Tode? Die spekulative Führung „6,5 heldentode“ widmet sich der Erforschung maskuliner Repräsentationsmechanismen und arbeitet an ihrer Unterbrechung. Eine weibliche Performerin nimmt sich die sterbenden Helden zur Brust und bringt es – wortwörtlich – für sie zu Ende. Um zu neuen Schlüssen zu gelangen: Wie müssten epische Szenarien aussehen, um auch „unheroische“ Körper, ihre Kämpfe und Geschichten zu beherbergen?

Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach dem Ende. Was bedeutet es, wirklich etwas zu beenden, was bringt eine*n dazu, „Stop“ zu sagen? Ein Minipublikum wird direkt aufgefordert, persönlich Verantwortlichkeiten zu bestimmen und das Beenden zu übernehmen. So wird der Sumpf aus Zuschreibungen und medialisierten Darstellungen durchwandert und die Möglichkeit eines kollektiven Stops erkundet.

Konzept & Performance: Hanna Steinmair; Musik & Soundscapes: Kristin Gerwien; Dramaturgie: Helen Brecht; Kostüm, Requisite & Grafik: Chiara Marcassa; Technische Beratung Klang: Louisa Beck; Lichtkonzept: Rahel Kesselring; Bewegunsgcoach: Frédéric de Carlo; Titelcollage @ Chiara Marcassa; Dank an: DAV Kletterzentrum, Andreas Kaiser, David Bräuer

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und die Hessische Kulturstiftung.

Presse

Die Qualität der Performance liegt gerade darin, dass sie im Gegensatz zu den großen Heldeninszenierungen kleine Mittel wählt und von der direkten Begegnung zwischen Steinmair und dem Publikum lebt. Dabei entstehen viele amüsante Momente. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Tie me knot

Im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele
Premiere 23. Juli 2021, 21 Uhr

Der Sumpf als ein Refugium und Rückzugsraum exotischer, unbegehbarer Natur, von gefährlichen und gefährdeten Tieren und Pflanzen; der Sumpf als Fluchtort und -route von versklavten, desertierten und zurückgezogen lebenden Menschen: Wer soll eigentlich vor wem geschützt werden, wenn Landschaften wie diese eingegrenzt und zu Schutzgebieten erklärt werden? Die Tanzperformance TIE ME KNOT greift zwei sehr gewaltsame und kolonial geprägte Fantasien zum Sumpf auf – Kannibalismus und Knoten –, um die Ambivalenz von Abhängigkeiten zu untersuchen: In der Gratwanderung zwischen verschlingen und verschlungen werden, zwischen fesseln, sich binden und verbinden, zwischen Spiel und bitterem Ernst begegnen die Performer*innen nicht nur einander, sondern auch den Voyeuren, die von außen eindringen. Inwiefern braucht eine Gesellschaft Rückzugsräume für Geheimnisse? Und wie könnten diese – statt zur Bedrohung zu werden – Refugien von visionärer Fantasie sein?

Idee, Konzept: Simon Möllendorf, Caroline Rohmer; Regie: Simon Möllendorf; Raum: Nils Wildegans; Musik: Tobias Hagedorn; Performer*innen: Tom Diener, Gal Fefferman, Raimonda Gudaviciute, Annekatrin Kiesel, Evie Poaros; Outside Eye: Caroline Rohmer; Regieassistenz: Miguel Graetzer, Produktionsleitung: Dörthe Krohn, Produktionsassistenz: Alina Gorol

Eine Produktion von Dorfproduct in Zusammenarbeit mit studioNAXOS. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt, Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Presse

Versiert inszeniertes Setting. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ein rätselhaftes Ritual. (Frankfurter Rundschau)

RheinMain-TV: https://www.rheinmaintv.de/sendungen/beitrag-video/frankfurter-sumpffestspiele/vom-21.07.2021/5741/

Melancholie

Jeanne Eschert sprach am 18. Juli nach der Aufführung von IN GRUND UND BODEN mit einer Person aus dem Publikum.