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Sticky Family oder:Der Spuk der notwendigen Arbeit #Reihenhaus

„Sticky Family oder: Der Spuk der notwendigen Arbeit“ ist der erste Teil einer Ausstellung, die den Zusammenhang Arbeit-Haushalt-Familie untersucht. Putzen, Pflegen, Betreuen, Care: Wer verrichtet bezahlte Reproduktionsarbeit und unter welchen Bedingungen?
Schlaglichter auf transnationale Lebensweisen, unabgegoltene Kämpfe und neue Formen der Arbeitsorganisation. Hannah Maneck und Ivo Eichhorn präsentieren erste Ergebnisse ihrer Recherchen.

„Sticky Family oder: Der Spuk der notwendigen Arbeit“ is the first part of an exhibition, dealing with the triad labour-household-family. Cleaning, nursing, caring: Who is doing paid reproduction work and in which conditions? Spotlights on transnational modes of living, ongoing struggles and new forms of labour organisation. Hannah Maneck and Ivo Eichhorn present first research results.
Gefördert vom KULTURAMT FRANKFURT

DAS DEUTSCHE REIHENHAUS ist eine sich wandelnde und bewegende Haus-Installation und Experimentierfeld für Aufführungen jenseits klassischer Bühnenformate und Begegnungen zwischen Bildender Kunst, Theater und Performance von Daniel Schauf(Kuration) und Max Brück(Installation)
Gefördert vom Rhein-Main Kulturfonds und dem Kulturamt Frankfurt.

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Leia & Luke

Gegenständliches Erzählen #2

Zehn Jahre lang, 1977 bis 1987, zu einer Zeit, als das Wort Nerd noch nicht allgemein bekannt ist, schenken sich eine Arbeiterin und ein Arbeiter der Naxos-Union gegenseitig Basteleien, die ihren Alltag transzendieren: Sie imaginieren sich selbst als sorglose Versuchsobjekte eines von Aliens betriebenen Experiments. Als zwei fröhliche Dilettant*innen spinnen sie den Faden ihrer Erfindungen und werkeln vor sich hin. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der noch existierenden Objekte, von einem Audiokommentar begleitet. Es endet wie es beginnt: als Blödelei.

Eine fiktive Ausstellung von: Maylin Habig und Philipp Scholtysik
Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Hannah Brown
Sprecherin: Birgit Heuser

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Lass das Wunder Deiner Liebe an ihm geschehen

Über zehn Jahre notiert eine Frau täglich, wie der Stuhlgang ihres Ehemanns war. Weich oder hart, viel oder wenig, schwierig oder leicht. In schriftlichen Gebeten bittet sie Gott, ihrem Mann, der seit einem Unfall damit Probleme hat, guten Stuhlgang zu schenken.

Die Installation ist an allen Spielterminen von studioNAXOS in den beiden Toiletten der Naxoshalle frei zugänglich.

Konzept: Philipp Scholtysik | Tonregie: Jacob Bussmann | Sprecherin: Birgit Heuser* | Interaktionsgestaltung: Carlos Franke | Dramaturgische Beratung: Carmen Salinas

* Name geändert.

Gefördert wird das Projekt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und der Hessischen Theaterakademie.

Storge

„Auf einem bestimmten, sicheren Platze steht der Mensch und hält sich alles, was ihm in die Nähe kommt, mit wirkungsvollen Rechtsgebärden vom Leibe. Alles Leben, wie er es kennt, ist auf Distanzen angelegt, das Haus, in dem er seinen Besitz und sich verschließt, die Stellung, die er bekleidet, der Rang, nach dem er strebt – alle dienen dazu, Abstände zu schaffen, zu festigen und zu vergrößern. (…) Nur alle zusammen können sich von ihren Distanzen befreien.“ (Elias Canetti: Masse und Macht)

Mit Teilnehmer*innen aus Frankfurt und Umgebung

Konzept, Regie: Simon Möllendorf, Daniel Schauf,

Produktionsleitung: Caroline Rohmer
Eine Drittmittel Produktion in Zusammenarbeit mit studioNAXOS.
Trailer: https://www.drittmittelproduktionen.de/arbeiten/

Fabrikhörner Kein Trinkwasser!

Im Tal befindet sich eine Quelle. Aus dem Berg ragt ein Rohr, dort plätschert kühles Wasser in ein im Boden versenktes Becken. Der Gastwirt Helmut wird alt. Bier trinkt er keines mehr.

Nach einem Auslandssemester in Warschau kehre ich zurück in gewohnte Umgebungen und finde alte Orte unter neuen Umständen wieder. Im studioNAXOS realisiere ich zwei Arbeiten, die sich mit der Thematik der Verortung auseinandersetzen.
Die Installation „Kein Trinkwasser!“ nimmt Bezug auf die Geschichte des Dorfgastwirts Helmut Volk und vereint in ihrem Aufbau alte Gastwirtschaftselemente mit der Historie einer Quelle.
Das Klangprojekt „Fabrikhörner“ lässt diese wieder in ihrem gewohnten Umfeld einer Industriehalle, der Naxoshalle, auftreten, jedoch in neuer Formation und erweiterter Verwendung.

Installation: Max Brück