Gespenster der Arbeit

Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“.

In der Gewaltwelle der Arisierung des Nationalsozialismus wurde die jüdische Gründerfamilie der Naxos-Union aus der Firma gedrängt. Nachdem daraufhin Rudolf Herbst den Vorsitz der Firmenstiftung übernommen hatte, wurden während des zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiterinnen für die Produktion eingesetzt. Die performative Installation von profikollektion führt mit Klang und Licht durch bekannte und unbekannte Orte der Zeitzeugin Naxoshalle. Zuschauerinnen treffen Performer*innen auf der Suche nach dem Anwesend-Abwesenden.

Von und mit: Ana Clara Montenegro, Julia Mihály, Verena Kutschera, Maria Kobzeva, Katja Kämmerer, Sharon Jamila Hutchinson, Maria Huber, René Alejandro Huari Mateus, Tom Diener, Jan Deck.

Foto: Katja Kämmerer

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Musikfonds e.V. und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Infos: www.profikollektion.de

Gespenstische Pantomimen und Ballerinen begegneten den Besuchern in allen, vor allem dunklen Ecken (…) und geleiteten sie von Station zu Station. Dazwischen: Finsternis, Einsamkeit, Verlorenheit in der düsteren Arbeitsgeschichte dieses nur von klagenden Leuchtschriftbändern erhellten Ortes. (…) eindrückliche Performance und Installation.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)