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Welche Ästhetiken können eine sich radikal transformierende Umwelt mitdenken? Wie kann aus einer Industriestätte des 19. Jahrhunderts ein nachhaltiges Laboratorium des 21. Jahrhunderts entstehen, das innovative Arbeitsweisen, Kollaborationen und Geschichten ermöglicht? 

Das NATURTHEATER NAXOS ist eine seit Herbst 2020 andauernde Projektreihe, die in der Frankfurter Naxoshalle nach nachhaltigen Wegen des Theatermachens sucht, die die Avantgarden der Städteplanung, der Architektur und der Kunst zusammenbringen. Aktuell entsteht im Rahmen der Neustart-Förderung #takeplace des Fonds Darstellende Künste ein Modell klimaneutralen Theaters, das im Oktober 2021 begehbar sein wird: https://www.fonds-daku.de/fonds-blog/nachhaltige-zukunft-fuer-eine-ruine/

Im Juli/August 2021 werden außerdem die Frankfurter Sumpffestspiele stattfinden. Im Herbst 2020 ist eine Gewächshaus-Skulptur entstanden, die mit verschiedenen künstlerischen und diskursiven Formaten dazu eingeladen hat, sich über die zukünftige, nachhaltige Nutzung des Stadtraums und der Theater auszutauschen. In Zusammenarbeit mit dem Digitalfestival NODE20 Second Nature, Stange Produktionen, Dorfproduct und der Bundeskulturstiftung entstand in diesem Zusammenhang mit dem Greenhouse NAXOS eine begehbare VR-Installation - eine digitale Plattform zum Versammeln, für Meetups, Workshops, Installationen und Performances. Im virtuellen Raum lud das NODE dazu ein, die Idee einer Naxoshalle 2.0 zu diskutieren, zu konstruieren und sich an Gesprächen über öffentliche Räume, digitale Veranstaltungsorte und Zugänglichkeiten für neue Zielgruppen zu beteiligen: https://20.nodeforum.org/program/greenhouse-naxos/

 

Naturtheater_Naxos_02

Das NATURTHEATER NAXOS basiert auf einer Idee von Jan Philipp Stange, realisiert mit Simon Möllendorf, Jakob Engel, koproduziert von Stange Produktionen, Dorfproduct und studioNAXOS mit Unterstützung des Theater Willy Praml und NODE Verein zur Förderung Digitaler Kultur e.V, ermöglicht u.a. mit Geldern der Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt und der Bundeskulturstiftung. Die Projektphase im Herbst 2021 wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Bilder: Gloria Schulz.