Geboren, um Liebe zu geben? – Bayerischer Feminismus


Fr, 16.10.2020
18:00 Uhr


Offene Arbeits- und Gesprächswerkstatt zu ERFOLG I: JOHANNA – GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN? (Premiere am 30. Oktober)

Anhand der Frauenfigur Johanna Krain in Lion Feuchtwangers Romans ERFOLG gehen wir der Frage nach, ob es einen Bayerischen Feminismus gibt und was ihn ausmachen könnte. Eine Frau, die sich selbst nicht als Feministin bezeichnen würde und es aus heutiger Perspektive doch vielleicht ist? Was für ein Feminismus ist das dann und inwiefern ist er auch sozialistisch? In Bayern wurde die Räterepublik durch den Kommunisten Kurt Eisner ausgerufen und München galt als Hochburg der Frauenbewegung in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Inwiefern ist das an dieser Frauenfigur zu erkennen?

Mit einem Textauszug schaffen wir die Grundlage, um alle Interessierten aktiv am Gespräch teilnehmen zu lassen. Der Abend gibt gleichzeitig Einblicke in unsere Herangehensweisen an Inszenierungen.

Beteiligte Expertin: Koschka Linkerhand
Moderation: Carolin Millner
Mäzenin: Frankfurter Stiftung maecenia

JOHANNA – GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN? ist die erste Folge der dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I-III, in der sich das Produktionsteam ELEGANZ AUS REFLEX mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt und Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität ziehen will. Grundlage hierfür ist Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman, in dem er die damalige Gesellschaft anhand realer Vorbilder porträtiert.

(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-S96664/Quaschinsky, Hans-Günter/CC-BY-SA 3.0)

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