Symposium


Sa, 26.09.2020
14:00 Uhr


Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“

Im Rahmen des Symposiums am 26. und 27. September, beide Tage 14 Uhr bis 17 Uhr, zeigen wir aktuelle Forschungsergebnisse zur NS-Historie in Frankfurt im Allgemeinen und am Beispiel der Naxoshalle im Besonderen. Expert*innen referieren u.a. über die lokalen Strukturen der Zwangsarbeit in der Naxoshalle, die Veränderungen des Begriffs der „deutschen“ Arbeit in Bezug auf die NS-Zeit, die Frankfurter Auschwitzprozesse und die Möglichkeiten einer solidarischen Erinnerungsform. An den jeweiligen Vortrag schließt sich eine Frage- und Diskussionsrunde an.

Am zweiten Tag wollen wir in einem offenen Gesprächsformat historische Vermittlung mit den Mitteln der Fiktion diskutieren. Die Performance- und Theaterkünstler*innen, welche ihre Arbeiten innerhalb der Themenwoche zeigen, und die wissenschaftlichen Expert*innen werden gemeinsam mit dem Publikum die Vor- und Nachteile einer künstlerischen Recherche-/Arbeit als Zugangsmöglichkeit zu den Themen der Zwangsarbeit und der Shoa diskutieren.

Programm

Samstag, den 26. September
14.00 – 14:45 Uhr Eröffnung des Symposiums
Vortrag: „Schmirgelpapier, Erinnern und Solidarität – Gedanken zur kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte der Naxoshalle“, Susanne Thimm, Historisches Museum Frankfurt
14:45 – 15:30 Uhr Die Naxoshalle im Nationalsozialismus, Präsentation der Forschungsergebnisse mit Freya Kurek, Björn Fischer und Luise Besier, Moderation: Philipp Scholtysik
16.00 – 17.00 Uhr Vortrag: „Umstrittene Zeugenschaft: Die Auschwitz-Überlebenden vor Gericht in NS-Prozessen“, Katharina Stengel, Fritz Bauer Institut

Sonntag, den 27. September
14.00 – 15.00 Uhr Vortrag: „Vernichtung, Zwang, Erziehung. Zur entgrenzten Destruktivität ‚deutscher Arbeit‘ im Nationalsozialismus“, Nikolas Lelle, Humboldt Universität zu Berlin
15.00 -17.00 Uhr Gespräch mit Künstler*innen der Theaterproduktionen „P“, „Gespenster der Arbeit“ und „Widerhall“, Moderation: Philipp Scholtysik

Anmeldung Deiner/Ihrer Teilnahme am Samstag. Eintritt frei.

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